
Auch wenn das Adjektiv „toxisch“ meiner Meinung nach manchmal zu häufig verwendet wird, verspricht bereits der Titel dieses ganz aktuell im WILEY-Verlag erschienenen Buchs „Frei von toxischen Menschen in 100 Tagen“ von Daniela Voigt eine deutliche Erleichterung im Umgang mit Menschen, welche uns alles andere als tagtäglich guttun. Dieser Ratgeber hilft nicht nur bestens im Verhältnis zu sehr problematischen Menschen im Speziellen, sondern auch allgemein bei der Reflexion über seine ganz eigenen, nicht immer gesundheitsfördernden Verhaltensweisen. So schleifen sich im Laufe des menschlichen Lebens häufig ungesunde Erhaltensmuster ein, welche uns im Umgang mit anderen Personen deutlich mehr schaden als nutzen. In gewohnter „für dummies-Manier“ findet man zu Beginn des Buches die sogenannten „Schummelseiten“, die einem sowohl einen ersten Überblick über den Inhalt dieses sehr hilfreichen Werkes vermitteln als einen auch nach der Lektüre und der Durcharbeitung aller Ratschläge und Übungspraxen, das Gelernte zu rekapitulieren helfen.

Die Autorin Daniela Voit ist neben ihrer Tätigkeit als Professorin für Soziale Arbeit ebenso SPIEGEL-Bestsellerautorin. Alle ihre Bücher glänzen durch eine sehr große Strukturiertheit, Übersichtlichkeit sowie eine nützliche Praxisorientierung. Anhand des bewährten 100 Tage-Programms wird es garantiert alle gelingen, einen wesentlich gesünderen Umgang auch mit problematischen Menschen zu pflegen und gleichzeitig einiges Neues über seine eigenen, oft jahrzehntelang eingeschliffenen Verhaltensmuster zu erfahren.

Dabei wird einem ebenso vielleicht bereits Bekanntes in das Gedächtnis gerufen wie z.B. die überaus weise Erinnerung an den Merksatz „Gedanken sind keine Fakten“ oder auch „Schaffen Sie bewusst Zeiten ohne äußere Reize.“ als auch Neues vermittelt wie z.B. „Nehmen Sie wahr: Stabilität entsteht durch Selbstkontakt, nicht durch Anpassung.“ Insgesamt stellt dieses Buch eine wundervolle Hilfe dar sowohl für all diejenigen, welche zahlreiche Praxisnahe Tipps und Übungspraxen bevorzugen als auch für die, welche sich auf populärwissenschaftlicher Ebene mit den unterschiedlichsten psychologischen Themen beschäftigen wollen.




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