
Es wird wohl kaum ein anderes europäisches Land geben, das man innerhalb von drei Stunden Flugzeit erreicht, welches solch spektakuläre Attraktionen in der Flora, Fauna und weiteren, unterschiedlichsten Naturphänomenen bietet. Dass bei dieser Insel tatsächlich die Naturgewalten die oberste Entscheidungsgewalt besitzen, mussten bereits zahlreiche Menschen feststellen, die sich schon sehr auf ihren dienstlichen oder privaten Aufenthalt auf Island gefreut hatten und schließlich mit gepackten Koffern aufgrund der Unmöglichkeit einer Einreise wegen z.B. diversen Vulkanausbrüchen, deren Namen für mich jeweils unaussprechlich sind, wieder unverrichteter Dinge nach Hause zurückkehren mussten.

Dafür, dass man einen eindrucksvollen Gesamtüberblick über die Insel mit Feuer und Eis bekommt, welche übrigens weit mehr Schafe (etwa 500000) als Einwohner (etwa 390000) hat, sorgt der im Michael Müller-Verlag erschienene Reiseführer „Island“ von Christine Sadler und Jens Willhardt. Das über 770 Seiten umfassende Werk lässt keinen Wunsch offen und ist eine wahre Schatzgrube sowohl für Alleinreisende und Paare als auch für Familien mit jüngeren oder auch älteren Kindern. Sehr übersichtliche Kartenausschnitte sowie Gesamtübersichtskarten überzeugen ebenso auf ganzer Linie wie die unterschiedlichsten Wandervorschläge oder aber auch höchst interessante Hintergrundinformationen.

Nach einführenden Seiten über die unterschiedlichsten Regionen Islands sowie der Vorstellung diverser Kultur- und Naturerlebnissen taucht man ausführlich in jede Region von Island ein, sei es in die nördlichste Hauptstadt der Welt, in den berühmten goldenen Zirkel oder aber auch in das unbewohnte Hochland. Äußerst hilfreiche reisepraktische Informationen sowie fundiertes Wissen unter anderem zu Kunst und Kultur sowie Geschichte und Gesellschaft runden dieses Werk gekonnt ab.




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