
Während vielleicht ein Großteil mit Niederbayern als eines der ersten Konnotationen alles rund um das Thema von Wellness in Verbindung bringt, bietet diese Region doch tatsächlich überaus zahlreiche und oft sehr hochwertige Entspannungsoasen an, wird bei der Lektüre der ganz aktuell im Battenberg- Verlag erschienenen Anthologie „Schauriges Niederbayern – verwunschene Orte und unheimliche Ereignisse“ wohl eher der Puls der Leserschaft in ungeahnte Höhen schießen. So lernt man abseits der bekannten pittoresken Städte wie Passau, Landshut oder auch Kelheim unbekannte Mythen und Legenden sowie grausige Dramen, welche sich in den jetzigen Burgruinen zugetragen haben, kennen.

Dabei liest man die gesammelten Geschichten von zehn verschiedenen Autorinnen und Autoren, welche sich auf die Suche nach den unterschiedlichsten Mythen und Legenden aus Niederbayern gemacht haben. Der Fotograf Christian Greller hat dazu ausgesprochen stimmungsvolle Fotos beigetragen. Und so lernt man dank dieses Werkes gleichermaßen völlig unbekannte Ortschaften in Niederbayern wie auch die dort spielenden schaurig, fesselnden Geschichten kennen.

Eine Übersichtskarte zu Beginn des Buches lässt einen eine genaue geographische Vorstellung der einzelnen Handlungsorte erwerben. Und man ist dabei fasziniert zu sehen, dass wirklich in allen Gegenden von Niederbayern die verschiedenen Geschichten angesiedelt sind. So spielt der Heinrichtsturm in der Nähe von Kelheim im Nordwesten von Niederbayern eine ebenso entscheidende Rolle wie auch z.B. der mythenumrankte Rachelsee im östlichen Landkreis Freyung-Grafenau oder auch die Haberkirche im Landkreis Passau. Gleichermaßen kann man dieses Werk als ganz besonderen Reiseführer für Niederbayern nutzen, da in diesem sowohl „schaurig-schöne Wandertipps“ als auch spezielle Führungen oder Besichtigungsmöglichkeit vorgestellt werden.




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