
Bereits beim ersten Durchblättern dieses sehr ansprechenden Werks, das im Pichler-Verlag erschienen ist, läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Zudem glänzt es durch die Kombination von vielen Geschichten und Anekdoten aus dem Salzburger Lungau sowie ganz besonderen Rezepten. Dabei bekommt man höchst interessante Einblicke aus dem Leben des Autorenpaares, das bereits seit zehn Jahren im Naturpark Riedingtal im Salzburger Lungau die Franz Fischer Hütte auf über 2000 Metern betreibt. Boten viele der klassischen Berghütten noch bis vor einigen Jahren fast ausschließlich Kaiserschmarrn und Würstel an, hat sich das gastronomische Angebot in den letzten Jahren vielerorts beeindruckend gewandelt.

Und so findet man in dem Werk eine beachtenswerte Fülle an köstlichen, sehr facettenreichen Rezepten, welche alle vegan sind. Alle Rezepte sind ausgesprochen gelingssicher und benötigen keine ausgefallenen Zutaten. Dennoch wohnt ihnen stets eine ganz besondere Raffinesse inne. Im Anschluss an ein jedes Rezept bekommt man zudem auch noch sehr hilfreiche Tipps an die Hand. So erfährt man z.B., warum man bei der veganen Pressknödelsuppe am besten gleich für ein weiteres Gericht einige Knödel mehr formen sollte oder auch welche Toppings ideal zu den präsentierten Vollkornspaghetti mit Karfiol-Carbonara passen.

Und wer glaubt, dass es keine große Vielfalt an veganen Desserts gibt, täuscht sich gewaltig. So findet man in diesem Buch ein köstlicheres Nachspeisenrezept als das andere. Wie wäre es z.B. mit einer Schokomousse aus Seidentofu oder auch einem Zwetschken-Vanille-Kuchen? Auf diese Weise ist man spätestens dann optimal für die Lektüre aller weiteren so spannenden und aufschlussreichen Geschichten aus dem Leben des inspirierenden Hüttenpaars und dieser überaus reizvollen österreichischen Gegend gerüstet.



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