
Alles, was mit dem Heiraten, dem Planen der Hochzeitfeierlichkeiten und gerade auch der Auswahl des Brautkleides zu tun hat, übt bereits seit langem auf viele eine überaus große Faszination aus, sei es lieber persönlich vor Ort oder aber auch in diversen Fernsehshows sowie Romanhandlungen. Und so ist eine große Freude, dass nun ganz aktuell im Gmeiner-Verlag der Roman „Liebe zwischen Tüll und Träumen“ von Marianne Loibl erschienen ist, der just als einen der Haupthandlungsgschauplätze ein Schneideratelier für Brautmode in München-Sendling präsentiert. Dort hat sich die junge Lena selbständig gemacht und führt mit viel Herzblut das Geschäft, in dem sie die verschiedensten Brautkleidträume ihrer Kundinnen erfüllt. Das Werk bietet nicht nur ein großes Lesevergnügen und eine mitreißende Liebesgeschichte, sondern hat zugleich ernste Themen zum Inhalt wie gerade auch die ins astronomisch hochschießenden Mieten in Bayerns Hauptstadt, welche viele Alteingesessene zu deren großem Kummer aus ihrer Heimatstadt vertreibt oder Geschäfte der unterschiedlichsten Sparten zum Aufgeben zwingt.

So ist auch die weitere Existenz von Lenas Schneideratelier bedroht, als eine exorbitante Mieterhöhung in den Briefkasten der jungen Frau flattert. Das Buch glänzt durch humorvolle Dialoge, welche auch immer wieder das Münchner Lokalkolorit widerspiegeln. Zudem erhält man eine fesselnde Liebesgeschichte, treten doch fast gleichzeitig zwei Männer in das Leben der jungen selbständigen Lena, welche dabei hin- und hergerissen ist zwischen ihrem schüchternen und sehr tierlieben Nachbarn Ben sowie dem gutaussehenden Manuel, der gerade auch im beruflichen Bereich sich als ihre Rettung erweisen könnte.

Dass die Autorin Marianne Loibl in München lebt und auf diese Weise sehr authentisch diese so besondere Stadt mit all ihren Vorzüge und Nachteilen darstellen kann, ist genauso beachtenswert wie die Tatsache, dass man nach der Lektüre dieses Romans mit Sicherheit eine größere Leichtigkeit und Lebensfreude verspüren wird.




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