
Hat die Spiritualität und Religiosität mittlerweile auch schon Einzug in den Bereich der gesamten Longevity-Bewegung gefunden, da große wissenschaftliche Studien ergeben haben, dass gläubige Menschen, gerade auch aufgrund der regelmäßigen Rituale und der in der Gemeinschaft miteinander verbrachten Erlebnisse deutlich länger und gesünder leben, wird wohl noch kaum eine/r davon gehört haben, dass das Antreten eines sehr großen Erbes von einer aktiven und konstanten Ausübung des Christentums abhängig gemacht wird. Doch genau dieses Vermächtnis hinterlässt die Tante der der Mutter der dreiköpfigen Familie, die aus Alexa, dem Vater Robert sowie dem Sohn Simon besteht. Plötzlich müssen alle Familienmitglieder ihr bisheriges Leben und viele Selbstverständlichkeiten ganz neu hinterfragen, um in den rechtmäßigen Besitz des großen Geldsegens zu kommen.

Die Autorin Christa Rau ist nicht nur Mutter von fünf Kindern, sondern zudem Pfarrfrau und Theologin. Und so ist es ihr in diesem Roman herrlich gelungen, der Leserschaft nicht nur eine unterhaltsame Geschichte zu bieten, sondern zudem diese mithilfe der unterschiedlichsten Fragen zu Glauben und zu einer Selbstreflexion in vielen Glaubensbereichen anzuregen.

Man erlebt in diesem Roman immer wieder überraschende Wendungen und eine sehr spannende Zeitreise n die familiäre Vergangenheit mütterlicherseits. Außerdem erfährt man überaus greifbar einmal mehr, dass eine gewisse Summe an Geld mit Sicherheit vieles im Leben erleichtern kann, es insgesamt jedoch für ein glückliches, erfülltes und langes Leben völlig anderer Konstanten bedarf, welche allesamt mit Geld nicht aufzuwiegen sind.




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