
Erst kürzlich habe ich gelesen, dass trotz der verschiedensten diagnostizierten Epilepsieformen sogar diverse Sportlerinnen und Sportler zu einem Olympiasieg geschafft haben, was einmal mehr zeigt, dass auch mit dieser Erkrankung, sofern sie medikamentös gut eingestellt ist, so gut wie alles ebenso wie für körperlich uneingeschränkte Menschen möglich ist. In dem ganz aktuell im WILEY-Verlag erschienenen Buch „Leben mit Epilepsie für dummies“ erfährt man auf über 300 Seiten höchst verständlich und gleichzeitig hervorragend (populärwissenschaftlich) aufgearbeitet alles über die unterschiedlichsten Epilepsieformen und Anfallsarten. Darüber hinaus lernt man die so verschiedenen Auswirkungen der Epilepsie in den einzelnen Lebensphasen verstehen und Betroffene und Angehörige werden nach der Lektüre dieses Buches sehr viel optimistischer hinsichtlich einer optimalen Medikamenteneinstellung und der Gewährleistung an der sozialen Teilhabe sein.

Die für diese Reihe so typischen „Schummelseiten“ am Anfang des Werkes geben sowohl einen hervorragenden Gesamtüberblick über alle im Buch behandelten Themen als auch eine Hilfe für eine Rekapitulation von gewissen Inhalten nach dem Ende der Lektüre. Nachdem man alle Grundzüge der unterschiedlichsten Epilepsieformen von sämtlichen medizinischen Teilaspekten beleuchtet erklärt bekommen hat, wird der Epilepsie in der Kindheit ein eigenes großes Kapitel gewidmet. In diesem werden sowohl eine große Verbesserung der Lebensqualität im Alltag und der Schule als auch ein möglichst unbeschwerter Umgang mit allen Freunden und Familienmitgliedern beschrieben. Wie auch in dem sich anschließenden Kapitel für das Jugendalter mit Epilepsie erfährt man auch bereits, welche umfassenden Rechte und Unterstützungssysteme es für Kinder mit Epilepsie gibt.

Das ausführliche Kapitel, das die Epilepsie im Erwachsenenalter zum Thema hat, widmet sich zudem den Bereichen des Reisens, der Mobilität, aber auch der Familienplanung. Und auch den Senioren mit all ihren spezifischen Bedürfnissen wird ein eigenes Kapitel gewidmet, bevor man am Ende des Buches ausgesprochen hilfreiche „Top-Ten-Tipps für den Alltag mit Epilepsie “ vorfindet.



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