
Dieser ganz aktuell im Gmeiner-Verlag erschienene Krimi weist die Besonderheit auf, dass er von einem Autorenduo verfasst wurde. Die beiden Autoren waren bereits während der gemeinsamen Schulzeit am Gymnasium Dingolfing eng miteinander befreundet, bis sich ihre Wege nach dem Abitur aus beruflichen Gründen trennten. Erst 40 Jahre später trafen sie sich wieder und schrieben gemeinsam diesen unterhaltsamen Regionalkrimi. Die Handlung ist im niederbayerischen Pfarrkirchen angesiedelt und lässt die Leserschaft gleich zu Beginn die unterschiedlichen Erwartungen, die bevorstehende Elternschaft und den Beruf miteinander zu verbinden, von dem Kommissarpaar Thomas Huber und Mandy Hanke kennenlernen. Die privaten Querelen müssen allerdings rasch erst einmal beiseitegeschoben werden, stirbt doch eine Journalistin aus dem Rottal in einem Auto, dessen Bremsen offenbar manipuliert waren.

Der Ehemann der verunglückten Regina Bauer stellt sich als ein früherer Fußballfreund des Polizeioberkommissars heraus, was die Polizeiermittlungen nicht vereinfacht. Der Krimi liest sich leichtfüßig und lebt unter anderem von den flotten Dialogen. Zudem erscheinen einem immer wieder typische niederbayerische Örtlichkeiten vor dem geistigen Auge und man freut sich an vielen Stellen über überraschende Einfälle des bereits seit so langer Zeit befreundeten Autorenduos. Die Dialoge, welche stets auch von einem sehr sympathischen niederbayerischen Dialekt gefärbt sind, treiben die Handlung im angenehmen Tempo vorwärts, so dass man sich jederzeit auch selbst auf Ermittlungsspuren begeben kann. Im Laufe des Krimis werden zudem immer wieder neue Spuren und Umstände der Leserschaft vermittelt, so dass man eine durchgehend spannende Lektüre erhält.




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