
Geschichten rund um den Büroalltag werden immer wieder gerne gelesen oder auch als Film gesehen, wenn man nur z.B. an den vor kurzem herausgekommenen Film „Stromberg“ denkt. Und auch der ganz neu im Aufbau-Verlag erschienene Roman „Mit freundlichen Grüßen“ spielt genau dort, wo viele Menschen Tag für Tag deutlich mehr Zeit verbringen als in ihren eigenen heimischen Wänden, im Büro. Und so harmonisch und gesellig der Büroalltag vielleicht auch im besten Fall sein kann, so viele Ressentiments oder auch noch wesentlich stärkere Abneigungsgefühle werden überall dort zu spüren sein, wo viele unterschiedliche Charaktere auf relativ engen Raum zusammenarbeiten.

Kann man in den meisten Fällen ja seine Abneigung gewissen Kolleginnen und Kollegen nicht offen gegenüber zeigen, ist die Romanheldin dieses über 500 Seiten umfassenden Romans auf eine ganz besondere Idee gekommen. Verschickt sie vordergründig ganz neutrale oder sogar freundliche Mails, welche eben oft genauso so enden wie es im Buchtitel geschrieben ist, schreibt sie so ganz andere Botschaften und kleine Gemeinheiten, welche man tunlichst für sich behalten sollte, in weißer Schrift unter den offiziellen Mailinhalt.

Erwartungsgemäß fliegt ihre Marotte eines Tages auf und das Geschehen nimmt seinen Lauf. Dieser Roman ist witzig und sehr leicht lesbar geschrieben. Bei jedem Kapitel wird man immer wieder herzlich auflachen und die Liebe darf natürlich auch nicht zu kurz kommen…




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