The Monet family: be strong, my pearl von Weronika Anna Marczak aus dem Aufbau-Verlag

Welche Gemeinsamkeit verbindet den österreichischen Dichter Rilke mit dem französischen Maler Monet? Mit Sicherheit kein gemeinsamer Wohnort, wird doch der eine unter anderem in diesem Jahr mit einer großen Dauerausstellung im Wallis geehrt, während man beeindruckende Werke des anderen unter anderem auch in einer neuen Ausstellung in Paris bewundern, wohl aber gibt es eine andere Gemeinsamkeit. Sie haben nicht nur beide perfekt Französisch gesprochen, sondern sind auch in demselben Jahr verstorben. So feiern wir in diesem Jahr 2026 von beiden so bedeutenden Persönlichkeiten bereits den hundertsten Todestag.

Quicklebendig und eine immer noch beliebtere Schriftstellerin ist die Autorin Weronika Anna Marczak, welche mit großem Erfolg bereits vier Bände der Familiensaga der Monets herausgegeben hat. Nun ist im Aufbauverlag ganz aktuell von ihr der fünfte Band mit dem Titel „The Monet family: be strong, my pearl“ im Aufbauverlag erschienen. Der studierten Medien- und Kommunikatioswissenschaftlerin ist auch mit diesem Band eine weitere fesselnde Fortsetzung gelungen, welche nicht im künstlerischen Milieu des Impressionismus spielt, sondern im Zentrum die Protagonistin Hailie Monet stehen lässt, welche nunmehr größere Freiheit genießt, seitdem sie an der Schule nicht mehr unter der Dauerbeobachtung ihrer älteren Brüder steht. Auch wenn man die ersten vier Bände nicht gelesen haben sollte, kann man sofort ohne irgendwelche Verständnislücken in diesen neuen Band einsteigen.

Von der ersten Seite an taucht man sofort tief in das Geschehen. Der Roman ist temporeich und äußerst fesselnd geschrieben, viele Dialoge lassen das Geschehen sehr spannend wirken und man möchte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Auf knapp 700 Seiten wechseln sich in insgesamt 44 Kapiteln, welche alle eine ansprechende Überschrift enthalten, Spannung und das Eintauchen in alle Facetten der Gefühls- und Erlebniswelt verschiedenster junger Erwachsener miteinander ab.

Nach der Lektüre, bei der man alles im Alltag Belastende sofort vergessen kann, muss man nicht traurig sein, sondern kann sich sofort auf die beiden Folgebände freuen, welche noch im Frühjahr dieses Jahres im Aufbauverlag erscheinen sollen.

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