Friaul-Julisch Venetien von Eberhard Fohrer aus dem Michael Müller-Verlag

Die Region von Friaul-Julisch Venetien ist immer noch zahlreichen Urlaubern kaum bekannt, obwohl diese Gegend überaus vielseitig ist und für wirklich jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Zudem erreicht man alle Orte aufgrund der Lage in Norditalien deutlich schneller als z.B. diverse süditalienische Destinationen. Nun ist im Michael Müller- Verlag die bereits siebte aktualisierte Fassung des sehr umfassenden Reiseführers „Friaul-Julisch Venetien“ von Eberhard Fohrer erschienen. Dabei ist es dem sehr erfahrenen Autor, welcher bereits seit der Gründung des renommierten Verlags immer wieder sehr fundierte Reiseführer verfasst, auch in diesem Band hervorragend gelungen, die große Bandbreite der so interessanten italienischen Gegend in all ihren Facetten zu präsentieren.

Dabei werden in drei großen Kapiteln der Norden des Friaul, der unter anderem auch an Österreich und Slowenien angrenzt, die Mitte des Friaul mit Udine und der Kulturhauptstadt des Jahres 2025, Gorizia, sowie die friulanische Küste mit – neben vielen weiteren sehenswerten Orten – der traumhaften Hafenstadt Triest sowie Monfalcone vorgestellt. In der bewährten Michael Müller- Tradition findet man sofort auf der Rückseite des Buches einen Überblick über die Top 10 der Highlights in dieser Region und erfährt gleichermaßen, wo es den größten Platz Europas am Meer zu bestaunen gibt oder aber auch dass das Friaul ebenso eine sixtinische Kapelle wie auch eine lebendige Erinnerung an die Erdbeben von 1976 zu bieten hat.

Nach einem Überblick über die vielseitigen kulturellen und geographischen Besonderheiten dieser Region sowie einer Doppelseite mit speziellen Empfehlungen für Unternehmungen mit Kindern widmet sich das Werk ausführlich jedem einzelnen interessanten Ort oder Stadt. Dabei brilliert das Buch durch eine fundierte Recherche, eine große Aktualität sowie eine umfassende Bandbreite, wie sie wohl ansonsten kaum zu finden ist. Acht GPS-kartierte Wandervorschläge sind genauso enthalten wie viele reisepraktische Informationen. Besonders reizvoll gestalten sich stets auch die gelben Kästen oder ganze Seiten, dank derer man viel Spezialisten an die Hand bekommt, sei es über die Literaten, allen voran den berühmten James Joyce in Triest, oder auch alles über die Kriegsverbrechen im Friaul oder wesentlich heiterer über eine ganz besondere Tour mit dem Zug und Rad erfähr.t Und nicht zuletzt ist der Reiseführer ebenso Gold wert bezüglich all der Restaurant-, Unterkunfts- und Shoppingempfehlungen, welche bei weitem in der Zuverlässigkeit und Aussagekräftigkeit alle Googlebewertungen in den Schatten stellen.   

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