Französische Atlantikküste – von der Loire bis zur Gironde von Veronica Frenzel aus dem Michael Müller-Verlag

Dieser ganz aktuell im Michael Müller-Verlag erschienene Reiseführer ist ausgesprochen reizvoll, behandelt er doch nicht nur die Sehenswürdigkeiten und Highlights von einer einzigen französischen Region, sondern widmet sich der gesamten Atlantikküste sowie zahlreichen Orten und Städten im Landesinneren. Dabei ist er in drei große Kapitel: Loire-Atlantique, Vendée und Charente-Maritime aufgeteilt. Die Autorin Veronica Frenzel verbrachte bereits als Teenager ein Jahr im Hinterland von Nantes, wo jedoch der Funke der Begeisterung oft nur am Wochenende bei der Entdeckung der wunderbaren Atlantikstrände übersprang. Als passionierte Wellenreiterin schrieb sie nun viele Jahre nach den ersten Berührungen mit dieser faszinierenden Gegend mit viel Herzblut und großem Engagement genau den Reiseführer, welchen sie zuvor noch in dem breitgefächerten Sortiment des Michael Müller-Verlags vermisst hatte. Eine bessere Motivation wird es wohl nicht geben.

Und so stellt bereits das erste Schmökern in diesem Reiseführer ein besonderes Vergnügen dar, wenn man durch jeweils höchst interessante Doppelseiten zu der Region an sich, der Kultur, der Natur und fantastischen Familienunternehmungen einen wertvollen Überblick bekommt. Das Werk ist insgesamt sehr breit gefächert und Naturliebhaberinnen und -liebhaber, z.B. auch solche, welche dem immer beliebteren Hobby des Birdwatching nachgehen, werden ebenso wie Schlösser- oder auch Bunkerinteressierte oder aber auch Sportlerinnen und Sportler aller Art mehr als auf ihre Kosten kommen. Neben bestens recherchierten Besichtigungsvorschlägen findet man ebenso mannigfache Restaurant- und Shoppingempfehlungen sowie viele kleinere und größere Highlights, welche man mit Sicherheit nie bei einer Internetrecherche erhalten würde.

Auch dank der gewohnten und sehr beliebten gelben Kästen wird man schon vor dem Urlaub zu einer Expertin/einem Experten bezüglich vieler besonderer Phänomene an der Atlantikküste wie z.B. dem Kunstparcours Estuaire oder auch der Geschichte verschiedenster Schlösser. Zudem erhält man im hinteren Teil des Buches sehr verständlich und ausführlich beschriebene Wander- und Radtouren, welche auch GPS-kartiert sind. Und so ist der Autorin das Schreibens eines wunderbaren Reiseführers gelungen, welcher die vermisste Lücke in dem Regionensegment sehr würdig geschlossen hat.

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