
Werden doch alle bayerischen Kinder nahezu mit einer Breze in der Hand oder im Mund bereits geboren, welche auch im späteren Verlauf der Kindheit und Jugend genauso wie im Erwachsenenleben sehr geschätzt und häufig gegessen wird, ist es nur folgerichtig, eine wunderbare, sehr sympathische Kinderdetektivbande mit dem Namen „Die Brezendetektive“ zu versehen. Und so freut es nicht nur unsere brezenbegeisterten Kinder, sondern auch alle anderen, dass nun ganz aktuell im Battenberg-Verlag dieser neuer Kinderkrimi bereits in der zweiten Auflage erschienen ist. Die Autorin Petra Lehner, die als gebürtige Niederbayerin an der Uni in Regensburg Biologie und Chemie studierte, und dieser Stadt auch zusammen mit ihrer Familie bis heute treu geblieben ist, hat mit viel Herzblut eine spannende Krimigeschichte für Kinder ab etwa acht Jahren entwickelt, die mitten in Regensburg spielt.

Dies ist selbstverständlich für alle Leserinnen und Leser, ob klein oder groß, ganz besonders reizvoll, wenn sie Regensburg mehr oder weniger gut kennen und sich somit an vielen Stellen im Buch immer wieder die erwähnten Örtlichkeiten vor das geistige Auge rufen können. Zudem eignet sich der Krimi auch ideal für alle Familien, welche in der nächsten Zeit einige Tage oder auch nur ein paar Stunden in Regensburg verbringen möchten. Dank der Illustratorin Tamara Hoyer, welche ebenfalls mit ihrer Familie als Künstlerin in Regensburg lebt, wo sie auch zuvor Kunst und Archäologie studierte, ist die Geschichte mit sehr ansprechenden und kindgerechten Illustrationen versehen.

Das Buch bietet sich ebenso perfekt zum Vorlesen an und wird im Zuge dessen mit Sicherheit auch allen Vorlesenden große Freude bereiten als auch zum Selbstlesen für alle Kinder ab etwa der zweiten Grundschulklasse. Das Werk ist in einzelne Kapitel mit einer idealen Länge unterteilt und man will es am liebsten überhaupt nicht mehr aus der Hand legen, bis man endlich herausgefunden hat, warum und auf welche Weise plötzlich der Regensburger Domschatz verschwunden ist. An diesem Krimi ist die Kombination von einer fesselnden Geschichte mit der gleichzeitigen Präsentation vieler Attraktionen in und um Regensburg herum höchst reizvoll. Und so bleibt uns nur zu hoffen, dass die Brezendetektive ganz bald ihren nächsten Fall in der Region zu lösen haben, der vielleicht im Haus der bayerischen Geschichte oder aber auch in der Historischen Wurstkuchl spielen könnte…



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