7 Millionen Schritte auf dem Pacific Crest Trail von Björn Dziambor aus dem Malikverlag

Bevor eine meiner Freundinnen mit ihrer Mutter vor nunmehr sicher schon mehr als zehn Jahren einen Teil des so berühmten Pacific Crest Trails gelaufen ist und mir bereits von dieser Teilstrecke viele abenteuerliche Episoden zu berichten hatte, war mir dieser so besondere Weg gar kein Begriff. Nun ist ganz aktuell im Malikverlag ein beeindruckendes Reisetagebuch über just diesen Trail erschienen, in dem Björn Dziambor und Annika Schwertner von ihren außergewöhnlichen Erfahrungen berichten. Sie sind unglaublicherweise über 4000 Kilometer auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko bis nach Kanada unterwegs gewesen und haben dabei nicht nur die unterschiedlichsten Landschaften und Vegetationen wie Wüsten, uralte Wälder, Gletscher, Vulkanwelten und das Hochgebirge durchwandert, sondern wurden von Schritt zu Schritt mehr Teil der einzigartigen Thru-Hiker-Subkultur.

Ein halbes Jahr lang waren sie auf einem der längsten und forderndsten Fernwanderwege der USA unterwegs und hatten mit den schwierigsten Wetterverhältnissen zu kämpfen. Das Werk beschreibt sehr eindrücklich die Wandlung des Extremsportlerpaares vom regulären Langstreckenwanderer zum Thru-Hiker, welcher mit fast gar keinem Gepäck mehr unterwegs ist. Das Werk beschreibt nicht nur sehr eindrücklich und lebhaft jede einzelne Etappe von der Ankunft in San Diego in Südkalifornien über die Sierra Nevada, Nordkalifornien, Oregon, Washington bis nach Kanada, sondern bietet auch für alle Interessierten im hinteren Buchteil eine ausführliche Packliste sowie alles Wissenswerte rund um eine perfekte Organisation auch schon im Vorfeld zur Bewältigung des gesamten Trails oder aber auch nur für eine Teilstrecke.

Und auch für den Großteil der Leserschaft, welche sich wohl nie persönlich auf diesen Weg begeben werden wird, ist das neuerschienene Werk absolut lesenswert, wird man doch in -den meisten völlig unbekannten – faszinierende Welten versetzt. Dank der vielen Fotos im mittleren Teil kann man sich zudem auch stets ein reales Bild von allen unterschiedlichsten Erlebnissen, Landschaften und Begegnungen mit anderen Leuten machen.

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