
Bologna ist nach wie bei vielen Urlauberinnen und Urlaubern eine sträflich unterschätzte Stadt. Dafür, dass dieser so faszinierenden und sich stets wandelnden norditalienischen Stadt die gebührende Aufmerksamkeit zuteilwird, sorgt nun der bereits in der zweiten Auflage komplett aktualisierte Reiseführer „Bologna“ von Sibylle Lauth aus dem DuMont direkt-Verlag. In diesem stellt die Autorin, welche in Bologna gleichermaßen ein besonderes Café, einen entspannenden Garten sowie abends Jazzkonzerte bevorzugt, auf 120 Seiten die pulsierende und geschichtsträchtige, norditalienische Metropole in all ihren unterschiedlichsten Facetten vor. Gleich zu Beginn lernt man, warum man in Bologna lieber das Auto stehen lassen sollte und z.B. dafür auf ein (Leih)Fahrrad umsteigen sollte und welche Rekorde diese Stadt z.B. auch im universitären Bereich zu bieten hat.

Daran schließen sich 15 Entdeckertouren an, welche einen in allen unterschiedlichen Stadtvierteln und auch auf das Land hinaus begleiten. So wird z.B. detailliert beschrieben, wo man das beste Essen erhält, dass bei weitem nicht nur Pisa mit einem schiefen Turm aufwarten kann oder auch welche Unternehmungen sich ideal bei sehr kaltem oder regnerischem Wetter anbieten. Zudem erhält man einen Überblick über Bolognas Museen, Musikstätten oder auch Naherholungsangebote.

Ebenso wenig fehlen dürfen selbstverständlich hilfreiche Hotel- und Restaurantempfehlungen in den unterschiedlichste Preiskategorien sowie Shoppingempfehlungen, für ganz besonders köstliche Schokolade, Pasta oder aber auch künstlerische Keramik und vieles mehr. Am Ende des Werks erfährt man von Prominenten dieser Stadt. Wusstet ihr z.B., dass sowohl Dante Alighieri als auch Umberto Eco einen ganz besonderen Bezug zu dieser italienischen Stadt am südlichen Rand der Po-Ebene haben?



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