Naturapotheke – Naturrezepte für Gesundheit und Wohlbefinden: Frühling und Sommer aus dem Landlust Verlag

Bei Klein und Groß stellt sich immer wieder heraus, dass bei zahlreichen kleinen oder größeren Zipperlein die Naturmedizin und die so traditionsreichen Hausmittelchen, welche im Bestfall bereits seit Generationen überliefert sind, mit deutlich weniger Nebenwirkungen und dazu meistens auch wesentlich günstiger, dafür häufig sogar effektiver helfen. Und so ist es eine große Freude, dass pünktlich zum Wechsel der Jahreszeiten vom Winter in den Frühling nun der zweite Band der Naturapotheke erschienen ist. In diesem Werk findet man überaus fundiertes und gewissenhaft zusammengetragenes Wissen für alle Bereiche der Gesundheit und des Wohlbefindens. Auf knapp 200 Seiten kann man ebenso wie beim ersten Band, der alles Wissenswerte und Zuzubereitendes für den Herbst und Winter geboten hat, aus dem Vollen schöpfen und seinem Körper mit allen erdenklichen Frühlingskräutern gleichermaßen etwas Gutes z.B. in Form einer grünen Frühjahrskur oder einer Stoffwechselaktivierung gönnen als auch die Behandlung von chronischen Krankheiten wie Rheuma und Gicht effizient unterstützen.

Zudem ist auch den Bäumen, Blättern und Sprossen ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem man viel Erstaunliches und Nützliches erfährt. Wusstet ihr z.B., dass man gegen Rückenschmerzen und Muskelkater selbst aus jungen Fichtensprossen den so bewährten Franzbranntwein herstellen kann oder auch, dass sich eine Schwitzkur bei den ersten Erkältungsanzeichen optimal für eine Schwitzkur mit Holunder- oder auch Lindenblüten eignet? Und jeder Spaziergang oder auch Radtour wird deutlich reizvoller, wenn man weiß, dass sich ein Verweilen am Wegesrand für wesentlich mehr als nur eine schnöde Brotzeitpause eignet.

Und so findet man unter dem Sommer beim Kapitel „Vom Wegesrand“ sowohl zahlreiche Empfehlungen wie man überhaupt erst einmal das Johanniskraut erkennt und was sich daraus alles herstellen lässt als auch z.B. dass das so bekannte Schmerzmittel in Form von Salicylsäure aus den Mädesüßblüten bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hergestellt wird. Den krönenden Abschluss bildet das liebevoll geschriebene Kapitel über die Gartenkräuter. Auch hier bekommt man allein von dem Anblick der unterschiedlichsten und in großer Zahl vertretenen farbenprächtigen Aufnahmen gute Laune und lernt z.B. alles vom Anbau über die Ernte bis zu den unterschiedlichsten Verwendungsweisen des Lavendels oder erhält auch ein Rezept für die vielseitig einsetzbare Ringelblumensalbe wie auch ein kräftigendes Haarwasser auf Rosmarinbasis. Dieses Werk stellt immer wieder aufs Neue eine wahre Fundgrube sowohl bei Beschwerden aller Art als auch beim Entdecken kreativer Verwendungen aller möglichen Kräuter und Blüten dar.

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