
Seit der Zöliakiediagnose bei unserem Jüngsten vor vier Jahren bin ich stets auf der Suche nach neuen glutenfreien Rezepten, sei es in der süßen oder auch herzhaften Variante. Während dabei nicht alle umgesetzten Gerichte seinen Gefallen erregen, stieß diese glutenfreie Schokokokostarte bei allen auf große Begeisterung. Sie ist relativ schnell zubereitet. Einzig das Cremigschlagen des Eigelbs mit der Sahne über dem heißen Wasserbad stellte mich zunächst vor eine kleine Geduldsprobe, da dies wesentlich länger benötigt, als wie ich es erwartet hatte.

Zutaten:
5 Eiweiß
150 g Zucker
150 g Kokosraspel
200 g Zartbitterschokolade
2 Eigelb
200 g Schlagsahne
3 EL Kokosraspel
Zubereitung:
Man schlägt das Eiweiß steif und lässt den Zucker einrieseln. Anschließend schlägt man so lange weiter, bis dieser sich vollständig aufgelöst hat. Die Kokosraspel werden untergerührt und der Teig in eine am Boden mit Backpapier ausgelegte Springform gegeben. Dieser wird bei Ober- und Unterhitze bei 180 ° Grad etwa 20 Minuten gebacken. Abkühlen lassen.

Die Schokolade zerbröckeln und im heißen Wasserbad schmelzen lassen. In einem zweiten Metallschüsselchen das Eigelb und die Hälfte der Sahne verrühren und auf dem heißen Wasserbad schlagen, bis die Mischung hell und dicklich ist. Die Masse sollte etwa 75 ° Grad erreichen. Die Schokolade unterrühren und die Mischung abkühlen lassen. Die restliche Sahne steifschlagen und unterheben.

Die Kokostarte mit der Schokocreme bestreichen und mit den Kokosraspeln bestreuen. Anschließend die Tarte für mindestens drei Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. Bei 12 Stücken hat ein Stück 23 g Kohlehydrate.




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