Namibischer Bananenkuchen ohne Boden, glutenfrei

Bin ich üblicherweise keine große Freundin von Bananenkuchen aller Art und habe ich bis jetzt diese Kuchen lediglich als gute Resteverwertung angesehen, wenn mal wieder die Bananen, welche die Kinder unbedingt gekauft haben wollten, seit Tagen unbeachtet im Obstkorb lagern und im Brustton der Überzeugung nach dem Entdecken einer einzigen winzigen braunen Stelle als definitiv nicht mehr essbar deklariert werden, hat sich dies, der lieben Brigitte sei Dank, um 180 ° Grad gewendet.

Von dieser tollen Rezeptentdeckung sollt ihr nun alle profitieren. Ursprünglich war dieses Rezept mit einem Mürbteigboden versehen. Brigitte kam jedoch auf die wunderbar zeit- und kalorien –(naja…) sparende Idee, den Teigboden wegzulassen und nur die Füllung als Kuchen inklusive des Schokoladentoppings zuzubereiten.

Für diesen köstlichen und sehr saftigen Bananenkuchen benötigt ihr folgende Zutaten:

3-4 reife Bananen

170 g Zucker

130 g flüssige Butter

1 Prise Salz

1 EL Rum

½ TL Zimt

1 Vanilleschote oder gemahlenes Vanillepulver

6 Eier

100 g gemahlene Haselnüsse

30 g Kakao

100 g glutenfreies Mehl, z.B. von Bauckhof oder Alnavit

1 Pck. Backpulver

Für den Guss:
200 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:

Ihr schält die Bananen und zerdrückt diese mit der Gabel sehr fein. Anschließend rührt ihr das Bananenmus mit dem Zucker und der flüssigen Butter schaumig. Salz, Rum, Zimt, ausgekratztes Vanillemark dazugeben und die Eier einzeln unterrühren. Anschließend die Nüsse, das Mehl, Kakao und Backpulver untermengen, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und diesen bei 180 ° Grad Ober- und Unterhitze etwa 25-30 Minuten backen. Erkalten lassen und mit der geschmolzenen Kuvertüre überziehen.

Der Kuchen wird noch saftiger, wenn man diesen zwei Tage in Folie gewickelt ruhen lässt.

Wenn man den Kuchen in 12 Stücke schneidet, hat ein Stück in etwa 30 Gramm Kohlehydrate.

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