Nuss-Schokoladenkuchen, glutenfrei

„Musst du morgen wieder zum Podologen?“ fragten die Zwillinge sofort, als sie beim Heruntersteigen der Treppen in das Erdgeschoß einen ihnen sehr vertrauten Kuchenduft wahrnahmen. Während zahlreiche Termine trotz mehrmaliger Ankündigung es bei allen Familienmitgliedern noch nicht einmal in das Kurzzeitgedächtnis schaffen, erleichtert ein unverwechselbarer Geruch dieses Nuss-Schokoladenkuchens, der stets kurz vor dem nächsten Podologentermin durch das gesamte Haus zieht, die Erinnerung daran ausgesprochen stark.

Was ein Podologe und ein Nusskuchen gemein haben? Nun – leider habe ich ja mit den unterschiedlichsten Fußproblemen bereits seit Jahren zu kämpfen -, so dass ich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen auch den Podologen aufsuche. Da es ja eher unüblich ist, dem Chef persönlich ein Trinkgeld zu geben, fragte ich ihn vor Jahren, womit ich ihm eine kleine Freude machen könnte. Daraus ist nun das liebgewonnene Ritual entstanden, dass er diesen Kuchen – der übrigens locker eine ganze Woche saftig bleibt – nun bei jedem Termin als quasi essbares Trinkgeld erhält. Und die Kinder bekommen in diesem Zug dann meistens noch einen zweiten gebacken, der sich auch bestens für ein süßes Frühstück oder aber auch als Nachmittagssnack eignet.

Zutaten:

Paniermehl zum Ausstreuen der Backform

100 g Zartbitterschokolade in kleinen Stückchen

200 g Butter

200 g gemahlene Haselnüsse

200 g glutenfreies Mehl

200 g Zucker

1 Prise Salz

3 Eier

10 g Backpulver

100 g Milch

30 g Rum

Zubereitung:

Eine Kastenform ausfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig schlagen. Anschließend die gemahlenen Haselnüsse, die Schokolade, das Mehl, Backpulver, Milch und Rum zugeben und gründlich alles zu einer homogenen Masse schlagen.

Den Kuchen im vorheizten Backofen bei 180 ° Grad für 60 Minuten backen, den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, bevor er auf ein Kuchengitter auskühlt.

P.S.: Schmeckt auch hervorragend ohne die Zugabe von Schokolade oder auch statt mit Haselnüssen mit gemahlenen Mandeln.

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