
„New York“, stellte der Freund unserer jüngeren Tochter beim Anblick dieses ganz aktuell im Kunth-Verlag erschienenen Werks fest, „New York ist genau das Thema unserer aktuellen Powerpointpräsentation in Geo.“ Er blätterte begeistert das Buch durch, bewunderte die beeindruckenden Fotos und entdeckte sofort ein köstliches Rezept für den so typischen New York Cheese-Cake, das uns bereits beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Auf über 220 Seiten lernt man die Stadt, welche nun auch den ersten muslimischen Bürgermeister in Form von Zohran Kwame Mamdani gewählt hat, von einer ganz anderen Seite kennen als wie es bei klassischen Reiseführern der Fall ist. Und das Buch verspricht definitiv nicht zuviel, wenn es im Vorwort ankündigt: „Hello New York lädt dazu ein, die Stadt auf eine Weise kennenzulernen, die sich wie ein Spaziergang mit guten Freunden anfühlt.“

Und so kann man nicht nur auf jeder Seite in stimmungsvollen Aufnahmen schwelgen, sondern taucht auch in ganz besondere Orte quer über alle Stadtteile wie Manhattan, Brooklyn oder auch Queens verteilt ein. In dem Kapitel, das Lower Manhattan präsentiert, darf selbstverständlich die Freiheitsstatue nicht unerwähnt bleiben, aber ebenso wird unweit von dort entfernt eine traumhafte grüne Oase genauso detailliert vorgestellt wie auch die wirklich besten Aussichtspunkte überhaupt. Und auch Restaurant- und Caféempfehlungen sind in diesem Werk zahlreich vertreten, dank derer man z.B. sofort erfährt, wo es die allerbesten Cronuts oder auch die beste Pizza so wie eine ganz besondere Schokoladenkunst zu erstehen gibt.

Bereits beim Durchblättern dieses so ansprechenden Bandes, das die Vorzüge eines kompakten Reiseführers mit denen eines faszinierenden Bildbandes in einer deutlich handlicheren Form miteinander vereint, sieht und spürt man, wie unglaublich viel es in New York zu entdecken gibt. Dafür, dass man sich aufgrund der extremen Fülle nicht erst einmal total verloren fühlt, sorgt das Buch absolut zuverlässig. Und so können sich alle nach ihrem Gusto ihre Lieblingsunternehmungen heraussuchen, bei denen sie mit Sicherheit oft auch auf Einheimische treffen werden, da viele Geheimtipps wie von Freunden für Freunde zu finden sind. Nur gut, dass dort nicht die von Mamdani genannten Lieblingsrestaurants in Queens erwähnt sind, welche sich laut einer Zeitungsmeldung nach einer unbedachten Äußerung des neuen Bürgermeisters vor Anfragen überhaupt nicht mehr retten können…




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